Best of Riesling – wir sind wieder bei den Besten  

 

Bei dem wahrscheinlich größten Riesling-Wettbewerb der Welt, veranstaltet vom Meininger Verlag unter der Schirmherrschaft des Ministers für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz,  verkostete eine 130-köpfige Experten-Jury knapp 2.400 Rieslinge aus 14 Ländern, 3 Kontinenten und aus insgesamt 27 Weinbaugebieten.

Unsere drei eingereichten Weine haben es geschafft, sich unter den besten Rieslingen dieses Wettbewerbs zu platzieren:

87 P. 2015 Riesling Zeller Schwarzer Herrgott „unterm Kreuz“

87 P. 2016 Riesling Zeller Schwarzer Herrgott „Kalkfels“

89 P. 2015 Riesling „Taubrunnen“

Soirée über die Seine-Metropole bei Janson Bernhard

Die Rheinpfalz berichtet über unsere

HARXHEIM. Ganz Paris träumt von der Liebe: Das war nicht die einzige Facette der berühmten Metropole, die am Sonntag bei einer Soirée, veranstaltet vom Weingut Janson Bernhard in Harxheim, im Mittelpunkt stand. Das renommierte Mainzer Jazz Quartett „Axel Grote“ (Saxophon/Flöte/Klarinette) mit Thomas Humm (Pianos/Akkordeon), Florian Werther (Bass), Axel Pape (Schlagzeug) und Rezitator und Sänger Alexander Gelhausen bot mit Texten aus drei Jahrhunderten und Musik rund um die französische Hauptstadt zwei Stunden Unterhaltung vom Feinsten.

Wenn man durch das große schmiedeeiserne Tor den kopfsteingepflasterten Hof des Weingutes betritt, empfangen den Besucher die dichte Atmosphäre der über hundert Jahre alten Gebäude und die herzliche Gastfreundschaft von Christine Bernhard und ihrem Partner Bernd Pflüger, die zum Soirée-Empfang Sekt und kleine Köstlichkeiten anbieten. Aus dem Kreuzgewölbe, der „Kuhkapelle“ klingt es auf den Hof, die Musiker spielen sich ein und machen Lust auf die Begegnung mit „ihrem“ Paris. Gut sechzig Zuhörer lassen sich zu Anfang von Gelhausen und Victor Hugo auf anschaulich-poetische Weise in die Geschichte der Entstehung, des Wachsens von Paris mitnehmen.

Das Quartett folgt mit einer Hommage an das Paris-Konzert von Keith Jarrett und leitet über zu Baudelaires „Morgengrauen“ und kleinen Texten von Axel Grote. Anschließend präsentiert Gelnhausen seine schnörkellose, fast nüchterne Interpretation von „C’est ci bon“. Auf diese Art und Weise entfaltet sich das gesamte literarisch-musikalische Programm: mal Konzert, mal Lesung, aber trotzdem eine Einheit. Unterstützt von stimmungsvollen Bildern und Videosequenzen, die Grote als Impressionen seines letzten Parisaufenthalts mitgebracht hat, erleben die Zuhörer ein gut gelauntes Quartett. Es gibt ausbalancierte, temperamentvolle Vorträge mit Bebop-, Cool- und Modern-Jazz-Elementen – viele davon Kompositionen von Grote – und eindrucksvolle Soli, die sich mit eingängig dargebrachten literarischen Textpassagen beispielsweise von Kafka, Rilke und Hemingway abwechseln.

Den Abschluss macht nicht das letzte melancholisch anmutende Stück aus dem Programm „Feuilles Mortes“, sondern eine dynamische Zugabe, mit der das Quartett die anhaltend und kräftig applaudierenden Besucher aus einer ausgesprochen feinen Soirée in den Abend entlässt.

orange Silvaner bekam GOLD

Daß wir einen Hang zu der altehrwürdigen und oft unterschätzten Rebsorte Silvaner haben, ist manchen Weinfreunden schon aufgefallen.
Zum Beispiel bei der Valkenberg DER WEINLADEN Probe in Worms. Da sorgte der 2015er Silvaner orange für einen fulminaten Auftakt. Maischevergoren im Tonneau, das ist schon eine Ansage, die im Glas wirklich goldorange funkelt. Die lange Fassreife erlaubte ein langsames Luftholen. Nun sind die Aromen dicht verwoben und wollen entdeckt werden. In der großen Silvaner Verkostung von „Selektion“ 1/17 war er GOLD wert. Zum Wohl !

Das Zellertal in Wort und Bild

Im neuen Buch ”Zeit zu zweit in Rheinland-Pfalz” des Societäts-Verlags ist dem Zellertal ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem auch ausführlich über unser Weingut berichtet wird. Wir freuen uns über diese gelungene Darstellung. Schauen Sie hinein!

Das sagt der Falstaff

Die tatkräftige Christine Bernhard stellte schon zu einer Zeit auf bio um, als man dafür noch schräg angeschaut wurde. Inzwischen ist sie weiter vorangeschritten zur biodynamischen Wirtschaftsweise.

Im Zentrum allen Tuns stehen dabei die Pflege der Böden, das vielfältige Leben in den Reben und die handwerkliche Lese. Die Weinbereitung erfolgt unter Beachtung natürlicher Rhythmen in alten Gewölbekellern. »Weine voller Charakter, Heimat und innerer Harmonie«, so Bernhard, seien das Ziel.

Das Fazit der Falstaff-Jury: Ziel erfüllt, und das mit größter Konstanz.
(Weinguide 2017)