Liebe Musikfreunde und liebe Weinkultur-Liebhaber,
die warmen Tage des Wochenendes geben uns den ersten Vorgeschmack auf den Frühling, und in der Basurconcert-Reihe knistert auch wieder die Vorfreude auf den 1. Mai!
NEU: vor und nach dem Konzert können Sie mit dem Demeter-Jungwinzer Alois Bernhard an einer kostenlosen Hofführung teilnehmen und erfahren dabei auch viel Wissenswertes zu der biodynamischen Wirtschaftsweise. In der Konzertpause sowie vor und nach der Veranstaltung wird es wieder genügend Gelegenheiten geben, sich bei einem guten Glas Wein über das Gehörte und Erlebte auszutauschen.
Die diesjährige Ausgabe der Quartettsoirée in der Kuhkapelle des Weinguts Janson-Bernhard steht unter dem Motto
„A mon cher Maître“
Meisterwerke – Meistern gewidmet.
Bis in die späte Klassik war es in Komponistenkreisen noch üblich, seine Werke meist adligen Gönnern und Förderern zu widmen. Eine Ausnahme hiervon stellen die Josef Haydn gewidmeten Streichquartette Wolfgang Amadeus Mozarts dar. Diese ab 1782 entstandenen Meisterwerke sind überschrieben mit „a mio caro amico Haydn“ und markieren gemeinsam mit Joseph Haydns kurz zuvor entstandenen „Russischen“ Quartetten opus 33 den Beginn der Blütezeit der Gattung Streichquartett.
Was uns Musiker:innen bei der Recherche für das Programm staunen ließ war die Tatsache, dass sowohl Haydn als auch Mozart vor diesen Quartettzyklen neun bzw. zehn Jahre lang gar keine Streichquartette geschrieben hatten! Über das Wie und Warum erfahren Sie natürlich im Konzert noch viel Spannendes und Staunenswertes.
Den Rahmen unserer Programms bilden somit Mozarts „Jagdquartett“ B-Dur, KV 458 und Joseph Haydns Streichquartett op. 33 Nr. 1 in h-Moll. Waren die beiden eben Genannten noch restlos begeistert von den Werken des jeweils anderen so verhält es sich beim dritten Komponisten des Programms etwas anders:
Maurice Ravel widmete sein geniales Jugendwerk seinem Lehrer Gabriel Fauré. Das Werk wurde vom Publikum überwiegend positiv, von der französischen Fachwelt jedoch äußerst unterschiedlich aufgenommen. Fauré – wenige Jahre zuvor noch sein Lehrer am Conservatoire de Paris – äußerte sich reserviert bis ablehnend, während Claude Debussy, dessen Verhältnis zu Ravel ansonsten von einigen Spannungen geprägt war, sich für das Werk begeisterte und Ravel beschwor, keine einzige Note zu ändern.
Wie immer wird Bratschist Johannes Pardall Sie moderierend durch das Programm führen. Neben der genialen Musik gibt es natürlich auch wieder viel zu erzählen.
Die Musiker und das Weinguts-Team freuen sich auf Sie!
Die Tickets erhalten Sie direkt an der Konzertkasse:
Erwachsene 20€, Schüler und Studierende 10€