Cello – Konzert

Cello – Konzert
„Syrinx con Corda“
Jennifer Seubel (Querflöte), Isabel Eichenlaub (Violoncello)

Unter dem Namen „Syrinx Con Corda“ gestalten die Flötistin Jennifer Seubel (Ilbesheim/Landau) und die Cellistin Isabel Eichenlaub (Landau) einen Abend mit Musik aus verschiedenen Epochen und Ländern:
barocke, klassische, impressionistische und zeitgenössige Musik aus Italien, Deutschland, Spanien und Brasilien lädt den Zuhörer ein, in facettenreiche Klang- und Rythmuswelten einzutauchen.

Unter anderem erklingen im spannungsvollen Wechselspiel Kompositionen von J.S.Bach, F.Danzi und zeitgenössige Werke , auch das „Lamento und Epitaph“ für Violoncello solo, eine Komposition des in Bremen geborenen und in Stelzenberg in der Pfalz lebenden Dr. Burkhard Egdorf. Es ist eine Totenklage und ein Denkmal für eine ihm verstorbene Freundin und Kollegin, deren Namensbestandteile als Töne strukturierend für das Stück verwendet wurden.

In Zusammenarbeit mit Basurconcert und dem Kultursommer Rheinland-Pfalz.

1. Mai 2008
Einlass: 16.00 Uhr
Beginn: 17.00 Uhr
Eintritt: 15.00 EUR

Isabel Eichenlaub (links) und Jennifer Seubel

Jennifer Seubel (Flöte; im Bild rechts), geb. 1985 in Annweiler am Trifels erhielt bereits mit acht Jahren Querflötenunterricht an der Kreismusikschule Südliche Weinstraße bei Gero Henrich. Schon früh begann sie mit der Orchesterarbeit und gab bereits im Alter von zehn Jahren ihr Konzertdebüt mit dem Kreisjugend-orchester Südliche Weinstraße. Seit 2000 ist sie Flötistin im Landessymphonieorchester Rheinland-Pfalz, mit dem sie Konzertreisen nach Kalifornien, China und Polen unternahm.
Bei dem Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ erhielt sie mehrmals auch Preise auf Landes- und Bundesebene und war Preisträgerin bei den Pfälzer Hausmusiktagen in Zweibrücken. Außerdem erhielt sie 2002 ein Stipendium der Maria-Ward-Schule Landau zur Teilnahme am Workshop des „Blue Lake Fine Arts Camp“ in Michigan, USA.
Nach erfolgreich bestandenem Abitur 2005 begann sie ein Musikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Arife Gülsen Tatu. Beim Internationalen Musikwettbewerb in Barletta im April 2006, „Città di Barletta“ errang sie bisher mehrere Preise.

Isabel Eichenlaub (Cello; im Bild links), geb. 1975, studierte an der Musikhochschule Freiburg Cello und Pädagogik. In zahlreichen Konzerten im In- und Ausland zeigte sie, dass das Violoncello mit seiner Klangvielfalt die unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen bereichern kann. Das Repertoire reicht von Barock, Klassik, neuer Musik des 20. Jahrhunderts bis zur Jazzmusik. In ihren eigenen Kompositionen zu Tanz, Theater und Literatur gelingt es ihr, den Bogen zwischen diesen Welten zu ziehen.
Nach jahrelangem Wirken in Freiburg lebt und arbeitet sie seit 2005 wieder in ihrer pfälzischen Heimat, zurzeit in Landau.

Jennifer Seubel und Isabel Eichenlaub

„Syrinx con Corda“
Jennifer Seubel, Querflöte
Isabel Eichenlaub, Violoncello

Unter dem Namen „Syrinx Con Corda“, gestalten die Flötistin Jennifer Seubel (Ilbesheim/Landau) und die Cellistin Isabel Eichenlaub (Landau) einen Abend mit Musik aus verschiedenen Epochen und Ländern: barocke, klassische, impressionistische und zeitgenössische Musik aus Italien, Deutschland, Spanien und Brasilien lädt den Zuhörer ein, in facettenreiche Klang- und Rhythmuswelten einzutauchen.

Zwischen ersten Duo „Les folies d´Espagne“ (M. Marais) und dem letzten des Programms „Assobio A Jato“ (H. Villa-Lobos) liegt eine Zeitspanne von drei Jahrhunderten. Stilistisch und inhaltlich weisen sie jedoch einige Ähnlichkeiten auf, weswegen sie auch die Umrahmung des Abends bilden: in beiden ist das Spielerisch-Lustvolle betont, gleichermaßen tritt in der Stimmung einiger Passagen Melancholie hervor, Nachdenkliches verwandelt sich im Folgenden in Lärmendes und in beiden klingt ein Bezug zur Realität der jeweiligen Entstehungszeit an:
„Les folies d´Espagne“, das berühmte Thema „La Folia“, übersetzbar mit „Die Verrücktheit, der Wahnsinn“ findet seinen Ursprung in einer rituellen Musik – und Tanzform aus dem 15. Jahrhundert/Iberia zur Beschwörung von Fruchtbarkeit.

„Assobio A Jato“, das Werk des brasilianischen Komponisten H. Villa-Lobos ist mit „Die Düsenpfeife“ übersetzt. Phasen der Bewegung und des Stillstandes einer Dampflok sind in der Musik hörbar, im dritten Satz steigert sich eine zunächst unspektakuäre Eisenbahnfahrt zu einer extatischen Jagd mit der Zeit, in der die Technik außer Kontrolle zu geraten scheint.

Zwischen diesen beiden Werken erklingen im spannungsvollen Wechselspiel Kompositionen von J. S. Bach, F. Danzi und zeitgenössische Werke, unter anderem das „Lamento und Epitaph“ für Violoncello solo, eine Komposition des in …… lebenden Burkhard Egdorf.

Der Name des Duos „Syrinx Con Corda“ ist ein Zusammenspiel aus verschiedenen Sprachen und sinngemäß zu übersetzen mit „Flöte mit Saite“. „Syrinx“, der griechische Name für Flöte, erhielt ihren Namen einer griechischen Sage nach von einer Nymphe, „con Corda“ beschreibt das wesentliche Spielmerkmal des Saiteninstrumentes Violoncello.
Ihr Programm setzt nicht mehr gespielte Musik und noch nicht gespielte Musik in sinnvolle Zusammenhänge und erinnert daran, dass jede Musik eine menschliche ernst zu nehmende Äußerung bedeutet.

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