Abend der Spanischen Gitarre fällt aus!

Zu unserem großen Bedauern müssen wir das langersehnte Konzert von Café del mundo  am 11.6. absagen. Die Auflagen waren noch zu hoch.

Einige  Besucher freuten sich schon so lange  auf ein Wiedersehn. Für manche war es das schönste Konzert im letzten Jahr. So müssen wir uns leider gedulden. Um die Zeit zu überbrücken und sich trotzdem an der wunderbaren Musik von Jan Pascal und Alexander Kilian zu erfreuen, sei Ihnen der Shop der beiden ans Herz gelegt:

https://www.cafedelmundo.de/html/Webshop/shop.html

Und bei uns gibt es demnächst die neu CD mit einem Lieblingswein  – zum Wegträumen für zu Hause. sniff.

„Kultursommer“ ade?

Wir warten immer noch auf ein Hoffnungszeichen.  Die Lockerungsbestimmungen  ändern sich langsam und am 3. Juni werden wir wissen, ob die „Spanische Gitarre“ am 11.6. mit entsprechenden Einschränkungen stattfinden darf.

Auch für das Konzert  „Alles romantisch – Voll klassisch“ am 2.8.  sind wir zuversichtlich.

Das Zettel Theater hat nun nach zwei  gut vorbereiteten  Stücken das Handtuch für die diesjährige Tournee geworfen. Aber das Zettel Theater wäre nicht das Zettel Theater, wenn sie sich nicht schon wieder eine kleine entzückende Alternative ausgedacht hätten:  Ab September ist „Shakespeare to go“ buchbar. Mit „Romeo und Julia“ im Wandeltheater – wie wunderbar wandelbar.

Liebes Zettel Theater  – Ihr seid großartig und mutig! Und wir hoffen für alle Kulturschaffenden, dass Sie von Ihrem Publikum und der Politik nicht vergessen werden.

Corona Info

Liebe Weinfreunde,

unsere Veranstaltungen und Weinproben gehen in die Pause. Aber der Weinverkauf geht weiter.

Schauen Sie herein, wenn Sie sich gesund fühlen und Ihnen unser Wein Freude schenkt.

Über unseren online „Weinladen“ senden wir prompt und zuverlässig.

Bleiben Sie positiv, zuversichtlich, froh, bleiben Sie gesund

Ihre Christine Bernhard, Bernd Pflüger und das ganze Weingut Team

es geht „naus zus“- vom sanften Rebschnitt

Das Jahr nimmt Fahrt auf. Die Tage werden länger, die Vorfrühlingsarbeiten sind im vollen Gange, zum Beispiel das Rebenschneiden.

Wir schneiden unsere Weinberge immer erst nach den Rauhnächten (24.12.- 6.1.), damit sie gut durch die tiefsten Nächte des Jahres kommen. Auch schneidet Bernd Pflüger all unsere anvertrauten Weinbergs selbst, will deren Wuchs und Entwicklung erspüren und mit Ihnen in Kontakt treten. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Viele Weingüter lassen schneiden.  Manche verzichten ganz aufs Schneiden, gehen wie mit einer Heckenschere über ihre Rebzeilen. Das ist kostengünstiger, aber nicht mehr handwerklich.

Seit 7 Jahren wenden wir konsequent das Prinzip des „sanften Rebschnitts“ an. Bei dieser recht neuen Methode, die in einigen Bio und bio-dynamischen Weingütern Anklang findet, wird besonders auf den inneren Phloemfluß des Rebstocks geachtet. So sollen so wenig wie möglich innere Verkorkungen entstehen, die den Saftfluß behindern. Der Rebstock bleibt länger vital. Das neue Schnittprinzip ist mittlerweile in all unseren Weinbergen gut sichtbar. Es haben sich am Kopf zwei kurze verholzte Ärmchen gebildet, an denen jetzt die jungen einjährigen Triebe herausgewachsen sind. Von denen wird nun wechseljährig eine lange Fruchtrute und auf der anderen Seite ein kurzer Stift angeschnitten. Dieses Prinzip ist dann auch das ganze Jahr beim Binden, Ausbrechen und allen Sommerarbeiten zu beachten. Mich erinnern die noch ungeschnittenen Stöcke an das Bild von Van Gogh:  Weiden im Sonnenuntergang

aufgestiegen!

Wir gehören laut Feinschmecker auch 2020 wieder zu den 780 besten Weingütern Deutschlands  und erhalten im neuen Heft 1 /2020 „best of Deutscher Wein“  2,5 F.

„Aufgestiegen! Aus kleinen Anfängen heraus hat Christine Bernhard mit kontinuierlich verlässlichen Qualitäten im etwas abseits der Weinstraße gelegenen Zellertal auf sich aufmerksam gemacht. Eine tolle Leistung, die viel Arbeit und Engagement erforderte. Die aktuelle Kollektion der engagierten Winzerin zeigt ihr ganzes Herzblut in bemerkenswerten Weinen, etwa dem aromatischen, eleganten Gewürztraminer oder dem feingewobenen Riesling „Kalkfels“, der uns mit seiner zupackenden Frische überzeugte. Der nachprobierte Grauburgunder aus dem Vorjahrgang gefiel mit seiner stoffigen Frucht, ohne überladen zu wirken. Weiter so! „

Wieder bei den Besten!

Hurra! Auch dieses Jahr gehören wir wieder zu den besten deutschen Winzern. Das sagen der neue VINUM Weinguide 2020 und Gault Millau 2020.

Frau Wiedemann vom Gault Millau schreibt : „Die Weine von Christine Bernhard sprechen in leisen Tönen. So unaufdringlich sie in ihrer Aromatik sind, geben sie doch den Sortentyp stets zu erkennen. Das gilt für den floralen Weißburgunder Ortswein ebenso wie für den kräuterig-würzigen Sauvignon Blanc und die mineralischen Rieslinge von der Spitzenlage Zeller Schwarzer Herrgott.“

Weinlese Beginn und Herbstanfang

Dieses Jahr starteten wir am 18.9. mit der Lese,  im Vergleich zu 2018  10 Tage später.  Das entspricht unserem normalen Rhythmus. Vor unserer „Haschemer Kerwe“  haben wir einen feinen  Blanc de noir vom Spätburgunder und die ersten Roten gelesen. Regent, Reberger und Dunkelfelder liegen nun in ihrem gemeinsamen Maischebett. Sie werden der zukünftige  Rouge á trois.  Es gärt schon kräftig. Ich liebe es, die Decke zu lüften, die intensiven Farben von Rot beim Stoßen des Maischekuchens zu sehen und zu riechen.

Heute am 23.9., dem kalendarischen Herbstanfang, fallen die Nüsse im Hof. Es sind schon mehrere Körbe voll. Klein und aromatisch. So fühlen sich auch die Trauben an:  kleine Beeren, voller Geschmack –  ein feiner Jahrgang!

17.8. Zetteltheater im Kreuzgewölbe

wegen der unsicheren Wetterlagen  ist ab 17 Uhr der Park geöffnet mit Essen und Trinken in der Laube.

Kartenverkauf im Innenhof .

Spielbeginn 20 Uhr mit Sitzplätzen im Kreuzgewölbe .